Ab heute gibt's mein Buch "Ein Tag in Malta" als Print-on-Demand-Artikel auf epubli
und auf Amazon! Es ist noch immer dasselbe Buch - der einzige
Unterschied ist, dass ich keine vorproduzierte Lagermenge mehr habe, die
dann bei Bestellung verschickt wird, sondern das Buch dann gedruckt
wird, wenn es bestellt wird! :-) Somit herrscht wieder Ordnung im
Veröffentlichungschaos.
Was es sonst noch so gibt?
Große Dankbarkeit für das viele Glück, das ich habe. Die Zeit im Exil
(in einem sehr schönen Exil! ;-)) neigt sich dem Ende und die Fee kehrt
bald mit ihrem Zauberer in den Fairywood zurück. Rundherum ist überall
Umbruch und Umzug angesagt, was diesem beginnenden Sommer eine Art
Aufbruchsstimmung verleiht. Alles ent-wickelt sich, und das bedeutet,
dass Neues freigelegt und sichtbar wird.
Life is good. Enjoy the day.
Montag, 30. Juni 2014
Freitag, 6. Juni 2014
LAST MINUTE SOMMER SPECIAL - ENGLISCH!
Mal ein bisschen Werbung fürs eigene Business:
Du reist im Sommer in ein fernes Land und möchtest dich dort
auch vernünftig unterhalten können? Dann empfehle ich dir einen
4-stündigen (beliebig erweiterbaren) Kompaktkurs bei mir, in dem du
deinen englischen Wortschatz auffrischst, die wichtigsten Redewendungen
lernst, Hemmungen Englisch zu sprechen abbaust und so gut gewappnet
deine Reise antreten kannst!
Inhalte:
- Nach dem Weg fragen & die Antwort verstehen
- Auskunft erhalten
- Tickets kaufen
- Hotel: Einchecken, auschecken, Informationen erfragen
- Im Restaurant
- Small Talk
- nach Bedarf: Grammatik & Aussprache
- Mut fassen und sich sprechen trauen!!!
Preis auf Anfrage!
Mehr auf www.astridfee.com!!
Urlaubs-Englisch for everybody!
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Dienstag, 3. Juni 2014
Going for a walk.
Nach wie vor bin ich als Lektorin und Kolumnistin für das Thermengemeindenmagazin der Thermenregion um Bad Erlach tätig. Nachdem ich bereits ein sehr positives Feedback zu meiner diesmaligen Kolumne "Spaziergänge" bekommen habe, hier nochmal zum Nachlesen!
Kleine Hintergrund-Story: Nachdem dem Herausgeber diesmal kein Spazierweg eingefallen ist, über den ich explizit berichten sollte, habe ich einfach ins Blaue hineingeschrieben - und es hat wunderbar gepasst! :-)
Ein Spaziergang kann eine Wohltat für die Seele sein – geht
man allein, ist er eine gute Möglichkeit, den Kopf frei zu bekommen; geht man
gemeinsam, bietet sich die Gelegenheit für Gespräche, Austausch und
Zusammensein.
Besonders jetzt im Frühling gilt es, die wieder erwachende
Natur zu entdecken.
Die Thermengemeinden bieten Spazier- und Wanderwege über
kurze oder längere Distanzen, mit malerischen Ausblicken und gesäumt von
blühendem Buschwerk und uralten Bäumen. Man spaziert entlang von Flussbetten oder
am Waldesrand.
Es braucht nicht immer eine Fernreise oder eine lange Fahrt
mit dem Auto, um einen Ort zu erreichen, an dem man sich erholen kann. Oft
reicht es, sich in der Gegend umzuschauen, um zu sehen, wie viel Ruhe und Kraft
man ganz in der Nähe tanken kann. Ein Ziel braucht man dabei nicht immer. Oft
heißt es abends bei mir zu Hause: „Gehen wir noch eine Runde?“ Und schon wird
der Weg zum Ziel.
Dienstag, 27. Mai 2014
Kooza - Einmal alles liegenlassen.
Der Cirque du Soleil ist ein Artistenzirkus, der in Kanada gegründet wurde und seit 30 Jahren besteht. Ein Artist, der auf Stelzen ging und in Quebec die Leute begeisterte, hatte die Idee dazu, und heute ist der Cirque ein weltweit erfolgreiches Konzept, das Menschen - und am Sonntag auch mich - in eine Traumwelt entführt, der man sich während der Show einfach nicht entziehen kann.
Inmitten von allem, was zur Zeit passiert (noch lange nicht wieder heimziehen, Fliesen-Entscheidungen, Unterrichtsstunden und Korrekturen) gab es noch diese beiden Tickets - für die Abendvorstellung des Cirque du Soleil mit dem Programm "Kooza" im Grand Chapiteau in Neu Marx.
Es ist fast nicht in Worte zu fassen, und schon gar nicht greifbar, was den Zauber dieser Show ausmacht, aber ich denke, es ist wohl das Gesamtkonzept aus Farben, künsterlischem Wirken, Musik und perfekter Performance, das bewirkt, dass man sich wie in einem Traum fühlt, sobald die Lichter im Zelt ausgehen. Man denkt an nichts mehr, wird eingefangen und mitgenommen in diese surreale Welt - staunt und kann gar nicht alles auf einmal erfassen. Wir hatten Plätze ganz weit vorn - und auch wenn wir oft den Kopf in den Nacken legen mussten, um den Seiltänzern und Feuerrad-Bezwingern in luftiger Höhe zuzusehen, so war es doch etwas ganz Besonderes, den Artisten so nahe in die kunstvoll geschminkten Gesichter sehen zu können. Was für eine Welt. Was für eine herrliche Pause! Was für ein schöner Abend!
Inmitten von allem, was zur Zeit passiert (noch lange nicht wieder heimziehen, Fliesen-Entscheidungen, Unterrichtsstunden und Korrekturen) gab es noch diese beiden Tickets - für die Abendvorstellung des Cirque du Soleil mit dem Programm "Kooza" im Grand Chapiteau in Neu Marx.
Es ist fast nicht in Worte zu fassen, und schon gar nicht greifbar, was den Zauber dieser Show ausmacht, aber ich denke, es ist wohl das Gesamtkonzept aus Farben, künsterlischem Wirken, Musik und perfekter Performance, das bewirkt, dass man sich wie in einem Traum fühlt, sobald die Lichter im Zelt ausgehen. Man denkt an nichts mehr, wird eingefangen und mitgenommen in diese surreale Welt - staunt und kann gar nicht alles auf einmal erfassen. Wir hatten Plätze ganz weit vorn - und auch wenn wir oft den Kopf in den Nacken legen mussten, um den Seiltänzern und Feuerrad-Bezwingern in luftiger Höhe zuzusehen, so war es doch etwas ganz Besonderes, den Artisten so nahe in die kunstvoll geschminkten Gesichter sehen zu können. Was für eine Welt. Was für eine herrliche Pause! Was für ein schöner Abend!
Donnerstag, 8. Mai 2014
Zu Gast in der Welt.
Vor einigen Wochen erzählte uns Papa eine Anekdote aus unserer Kindheit.
Wenn wir, als wir klein waren, zum Einkaufen mitgenommen wurden, ging er mit uns in die Spielzeugabteilung, und Mama erledigte die Besorgungen. Während andere Kinder kaum oder nur unter großem Geschrei und Protest dazu zu bringen waren, die Spielsachen, die sie bestaunten, in die Regale zurückzugeben, gaben sich meine Schwester und ich damit zufrieden, die Dinge anzuschauen, einmal in die Hände zu nehmen und dann wieder zurückzustellen. Papa meinte, aus irgendeinem Grund waren wir nicht besessen davon, all das zu besitzen, was da ausgestellt war; aus irgendeinem Grund war uns klar, wir sind nur zu Gast hier, und das gehört uns nicht.
Manchmal kommt mir vor, als hätte ich das mitgenommen ins Leben - dass ich Gast bin hier, dass mir in Wahrheit nicht einfach alles gehört, und dass ich sorgsam mit dem umgehe, was ich bekomme.
Wenn wir, als wir klein waren, zum Einkaufen mitgenommen wurden, ging er mit uns in die Spielzeugabteilung, und Mama erledigte die Besorgungen. Während andere Kinder kaum oder nur unter großem Geschrei und Protest dazu zu bringen waren, die Spielsachen, die sie bestaunten, in die Regale zurückzugeben, gaben sich meine Schwester und ich damit zufrieden, die Dinge anzuschauen, einmal in die Hände zu nehmen und dann wieder zurückzustellen. Papa meinte, aus irgendeinem Grund waren wir nicht besessen davon, all das zu besitzen, was da ausgestellt war; aus irgendeinem Grund war uns klar, wir sind nur zu Gast hier, und das gehört uns nicht.
Manchmal kommt mir vor, als hätte ich das mitgenommen ins Leben - dass ich Gast bin hier, dass mir in Wahrheit nicht einfach alles gehört, und dass ich sorgsam mit dem umgehe, was ich bekomme.
Donnerstag, 10. April 2014
Harmonize out there.
Hehe - schaut mal, was Gernot in der Gitarrenabteilung der Klangfarbe (Gasometer City, Wien) gefunden hat:
PS: Wir sind Menschen, die keine Ruhe geben. Wir haben Ideen, die wir verwirklichen wollen, und wir werden niemals fertig sein. Jeder Tag, jeder Moment, bringt Entwicklungen, Neuigkeiten, inspiriert durch die Welt um uns. Es ist, als gäbe es einen permanenten Connect zu einer Quelle, die möchte, dass durch uns Dinge in die Realität kommen und Wirklichkeit werden.
Dieses Leben damit zu vergleichen, einen Berg zu erklimmen, wäre nicht passend. Genausowenig surfen wir auf einer Welle. Ich denke, es ist vor allem ein Weg, den wir gehen, Hand in Hand, und während wir gehen, zeigen wir uns die schönen Dinge, die überall um uns herum sind und die uns einfallen. Vielleicht sind wir auf unsere Art ruhelos, aber das macht nichts. Wir finden ja auch wieder Ruhe in uns, wir machen uns unsere Pausen einfach selbst. Ich mag diesen Weg.
Da schaut doch glatt sein "Harmonize: One" zwischen den Gitarrenlehrbüchern hervor! :-)
PS: Wir sind Menschen, die keine Ruhe geben. Wir haben Ideen, die wir verwirklichen wollen, und wir werden niemals fertig sein. Jeder Tag, jeder Moment, bringt Entwicklungen, Neuigkeiten, inspiriert durch die Welt um uns. Es ist, als gäbe es einen permanenten Connect zu einer Quelle, die möchte, dass durch uns Dinge in die Realität kommen und Wirklichkeit werden.
Dieses Leben damit zu vergleichen, einen Berg zu erklimmen, wäre nicht passend. Genausowenig surfen wir auf einer Welle. Ich denke, es ist vor allem ein Weg, den wir gehen, Hand in Hand, und während wir gehen, zeigen wir uns die schönen Dinge, die überall um uns herum sind und die uns einfallen. Vielleicht sind wir auf unsere Art ruhelos, aber das macht nichts. Wir finden ja auch wieder Ruhe in uns, wir machen uns unsere Pausen einfach selbst. Ich mag diesen Weg.
Mittwoch, 2. April 2014
Life in Progress.
Es gibt so Zeiten, da macht man einfach eines nach dem anderen, und zwar immer das zuerst, was notwendig ist. So eine Zeit ist gerade.
Früher als geplant sind wir letzte Woche ausgezogen (und sind unserem Engel in weiter Ferne sehr dankbar, dass wir eine wunderschöne Zwischenstation haben, bis wir wieder nach Hause können).
Das ist schon ganz eigen, das ganze Leben in Kisten zu verpacken. Da kommt man drauf, was man alles hat, und fragt sich ständig: Brauch ich das wirklich? Und ausziehen tut man dann mit zwei Koffern, füllt zwei Mal das Auto voll, und dann hat man eigentlich alles, was man braucht.
Als ich vor mittlerweile fast sechs Jahren von Malta zurückgekommen bin, hab ich mein Leben ziemlich entrümpelt. Was noch da war, hab ich weiter aussortiert und durchgesiebt. Ballast abzuwerfen, das hat damals gut getan.
Jetzt hab ich das Gefühl, es wäre dann wiedermal soweit - raus mit den alten Sachen und hinfort mit den Staubfängern! Ich will nicht undankbar klingen, denn tatsächlich ist es wirklich schön, Dinge besitzen zu dürfen - sie selbst gekauft oder sie geschenkt bekommen zu haben. Dennoch ist es wichtig, glaube ich, auch wieder loszulassen. Etwas herzugeben bedeutet nicht, es zu verlieren, denn man wird es für immer irgendwann gehabt haben, und trotzdem ist es wichtig, weiterzugehen, Platz zu machen für Neues, denn man entwickelt sich ja weiter, man verändert sich.
So gilt es, wenn wir wieder nach Hause kommen, ein gesundes Gleichgewicht herzustellen zwischen dem, was wir weggeben und dem, was wir behalten. Und genauso ist es mit den Dingen, die man im Kopf hat. Ich kann mich nicht an alles erinnern, ich kann auch nicht von allem Bilder machen, ich kann nicht alles aufschreiben und alles zugleich um mich haben. Es hat schon seinen Platz, egal, ob ich es bei mir habe oder nicht.
Und selbst wenn wir jetzt in einer großen, anstrengenden Umbruchphase sind - das beste daran ist, ich bin nicht allein - und am Ende ist es doch einfach ein Abenteuer!! ;-)
Früher als geplant sind wir letzte Woche ausgezogen (und sind unserem Engel in weiter Ferne sehr dankbar, dass wir eine wunderschöne Zwischenstation haben, bis wir wieder nach Hause können).
Das ist schon ganz eigen, das ganze Leben in Kisten zu verpacken. Da kommt man drauf, was man alles hat, und fragt sich ständig: Brauch ich das wirklich? Und ausziehen tut man dann mit zwei Koffern, füllt zwei Mal das Auto voll, und dann hat man eigentlich alles, was man braucht.
Als ich vor mittlerweile fast sechs Jahren von Malta zurückgekommen bin, hab ich mein Leben ziemlich entrümpelt. Was noch da war, hab ich weiter aussortiert und durchgesiebt. Ballast abzuwerfen, das hat damals gut getan.
Jetzt hab ich das Gefühl, es wäre dann wiedermal soweit - raus mit den alten Sachen und hinfort mit den Staubfängern! Ich will nicht undankbar klingen, denn tatsächlich ist es wirklich schön, Dinge besitzen zu dürfen - sie selbst gekauft oder sie geschenkt bekommen zu haben. Dennoch ist es wichtig, glaube ich, auch wieder loszulassen. Etwas herzugeben bedeutet nicht, es zu verlieren, denn man wird es für immer irgendwann gehabt haben, und trotzdem ist es wichtig, weiterzugehen, Platz zu machen für Neues, denn man entwickelt sich ja weiter, man verändert sich.
So gilt es, wenn wir wieder nach Hause kommen, ein gesundes Gleichgewicht herzustellen zwischen dem, was wir weggeben und dem, was wir behalten. Und genauso ist es mit den Dingen, die man im Kopf hat. Ich kann mich nicht an alles erinnern, ich kann auch nicht von allem Bilder machen, ich kann nicht alles aufschreiben und alles zugleich um mich haben. Es hat schon seinen Platz, egal, ob ich es bei mir habe oder nicht.
Und selbst wenn wir jetzt in einer großen, anstrengenden Umbruchphase sind - das beste daran ist, ich bin nicht allein - und am Ende ist es doch einfach ein Abenteuer!! ;-)
Pic by Michi Thurner - thx!
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