Samstag, 8. Juni 2013

Imagination.

Zuerst einmal: Mein Sommer-Angebot für Englisch-Conversation-Interessierte findest Du hier:

English Conversation SUMMER SPECIAL!

Und dann stelle ich gerade, zur Inspiration und damit alles seinen Platz hat, eine Bilder-Sammlung zusammen. Für meinen Roman habe ich ja Orte und Schauplätze entworfen, und diese nehmen immer mehr Gestalt an. Es ist wunderschön, sie beim Wachsen zu beobachten und ihre Geschichte zu erforschen, die Details herauszubilden und sie von allen Seiten zu betrachten. Meine Bilder-Sammlung wird uns in die Wohnzimmer der Hauptpersonen blicken lassen, den Ausblick aus dem Küchenfenster zeigen, wenn sie frühstücken; die Orte an denen sie sich treffen, an die sie sich zurückziehen wenn ihnen das Leben übel mitspielt; die Orte an denen sie lieben und träumen und die Orte, zu denen sie reisen.
Eines weiß ich: Es sind Orte, an denen ich selbst wohnen wollen würde... sobald ich ein paar zusammen hab, zeig ich sie euch! :-)

Freitag, 7. Juni 2013

HELDEN. - FOR YOU!




"Helden." by Gernot Blümel.

Du kennst griechische Sagen? So ungefähr zumindest? "Helden" ruft Dir mit viel Witz und geistreichen Reimen die Geschichten vom Trojanischen Krieg, von Perseus und von Herakles wieder ins Gedächtnis. Die allgemein bekannten Sagen hat Gernot Blümel nun stilsicher und kurzweilig aufbereitet - das Ergebnis: Entstaubte griechische Mythologie - endlich einmal anders!

Die ersten 5 Bücher gibt's handsigniert und vergünstigt um € 14,90 (versandkostenfrei), bevor wir sie mit ISBN releasen und sie auf Amazon & epuli bestellbar sind.

Also - wenn DU ein Buch haben möchtest, einfach mailen: astridfee@gmx.at oder gernot.bluemel@gmx.at

Donnerstag, 6. Juni 2013

Geschenke.

Ich danke Dir, T., dass Du Dich mit mir freust, dass es Dich fasziniert, dass ich wieder schreibe. Du hast mit Deinem schnellen Geist gleich gemerkt, dass da ein Konzept dahinter steht, und ja, ich geb's zu: Ein Buch darüber, wie man einen "verdammt guten Roman schreibt", hat mich mit Staunen erkennen lassen, dass dies ein Handwerk ist, für das Regeln gelten, und an das man auch systematisch herangehen kann - voilà, ich bin neugierg was dabei rauskommt - und ich weiß, DU AUCH!

Ich danke Dir, M., für ein Buch mit viel Platz darin für meine Wörter, meine Ideen. Und vorne drauf, da steht so passend: "Ideen, Fantasie, Ziele, Wissen, Geheimnisse, Gefühle, Visionen, Pläne, Gedanken, Träume, Geschichten." Alles Zutaten, die ich für mein Buch brauche. Danke für die Inspiration. Und selbst wenn ich weiß, dass wir uns so gut gar noch nicht kennen, weiß ich, selbst wenn Du dann weg bist, wirst auch DU mich an Deiner Geschichte weiter teilhaben lassen. Und ich Dich an meiner. Und das freut mich.

Ich danke Dir, G., für jedes Sandkorn, das Du in die Muscheln pflanzt, auf dass es Perlen werden, eines nach dem anderen. Danke für Deinen Zuspruch und Deine Motivation, Deine farbenfrohen Ideen, wenn ich gerade nicht weiter weiß; danke dafür, dass Du mir vor Augen führst, wie richtig das ist, was ich hier tue, und dass Du so bedingungslos an mich glaubst.




Sonntag, 2. Juni 2013

Places.

Nun, eine Handlung muss auch irgendwie einen Ort haben, oder? Wieder so eine spannende Sache - wo tu ich sie hin, die Leute, die ich erfinde? Wie groß ist der Ort? Liegt er am Meer, in den Bergen, ist er auf einer Insel zu finden oder irgendwo am Festland? Wie ist das Wetter dort? Ist es ein Ort, dem es viele Touristen gibt? Ist es ein Ort, an dem man gerne leben, den man gerne bereisen möchte? Was für Menschen wohnen dort?
Ich nehme alles zusammen, was ich über die Orte weiß, an denen ich schon war. Ich nehme das Beste davon heraus und füge es zusammen, verändere es, bilde neue Merkmale, forme, modelliere, bis etwas ganz Neues entsteht. Jetzt könnte ich schon fast eine Art Stadtplan zeichnen. Und dann braucht der Ort selbst natürlich auch noch eine Geschichte - warum ist der dort, wo er ist? Wie ist er gewachsen und zu dem geworden, was jetzt der Schauplatz meiner Handlung wird? Ausnahmsweise ist der Fragenkatalog heute nicht länger geworden. Orte zu erschaffen scheint mir irgendwie einfacher. Ich hab mit dem Zentrum, dem Puls, angefangen und bin darin herumspaziert, habe ihm wunderschöne Farben und Plätze gegeben. Dann bin ich immer weiter nach außen gegangen, bis in die Vororte. Es ist ein schöner Ort geworden.
Natürlich wird nicht das gesamte Geschehen dort stattfinden, daher mache ich mich jetzt noch daran, die anderen Schauplätze zu erschaffen.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Connections.

Gestern Nacht hab ich noch eine erste Szene aus dem 1. Teil des Buches geschrieben (nur um zu sehen, wie es wird), und ein wenig an den Charakterisierungen gearbeitet.Heute hab ich versucht, aus allem, was ich schon über meine Hauptpersonen weiß, für jeden einen Steckbrief zu erstellen. Das ist lustig. Man muss sich das so vorstellen: Jedesmal, wenn mir eine neue Eigenschaft, ein persönliches Merkmal oder ein Detail zum Aussehen der Person einfällt, verändert sie sich in meinem Kopf dementsprechend, wie bei einer Computeranimation.
Jedenfalls ist mir dann eingefallen, dass die Hauptpersonen ja irgendwas verbinden muss. Orte, an denen sie schon gewesen sind, Lieblingsbeschäftigungen, Erfahrungen, die sie gemacht haben. Gemeinsamkeiten. An denen bastle ich gerade. Es ist unglaublich. Es ist alles da, ich muss nur danach greifen.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Writing again.

Nun, wie fang ich an nach einer so langen Pause?

Ich denke, einfach so.
Ich habe begonnen zu schreiben. Wirklich RICHTIG zu schreiben. Nach einer langen Zeit des Lesens habe ich mich hingesetzt und jetzt arbeite ich an einer Romanvorlage. Zur Zeit erfinde ich Personen, ich erfinde sie mit Haut und Haar, mit Lebensgeschichte, Fehlern und Vorzügen, mit Augenfarbe, Mimik, Lebenseinstellungen und allem was dazugehört. Ich erfinde auch Orte. Schauplätze, an denen das Geschehen stattfinden wird. Es ist, als würde man aus allem, was man gesehen und gelesen hat, etwas Neues, Eigenständiges modellieren. Wenn ich zeichnen könnte, würde ich jetzt zeichnen. Aber meine Worte sind meine Stärke, und wenn Du einmal das Buch lesen wirst, wird es sein, als hätte ich all das in Deine Gedanken, Deine Phantasie gezeichnet.
Während ich schreibe, wird auch die Handlung lebendig. Das ist kein getrennter Prozess - das Erfinden von Wesen und das Erstellen eines Plots. Das geht Hand in Hand. Ich hab ein Word-Dokument, in dem es Karteireiter gibt, für jeden Hauptdarsteller einen eigenen, und dann noch einen für die offenen Fragen, einen für die Beschreibung der Orte und einen für den möglichen Aufbau des Buches. Obwohl ich die Personen und Orte entwickle, wird die Liste der Fragen immer länger.
In meinen Gedanken hab ich die wichtigsten Eckdaten soweit im Kopf, dass ich während alltäglichen Tätigkeiten (Haare fönen, Essen machen, spazieren gehen...) das alles abrufen kann - und dann drehe und wende ich es, bis mir eine neue Facette auffällt, ich erste Ideen wieder verwerfe, mir eine weitere Eigenschaft einer handelnden Person einfällt... so geht das dahin. Und zugleich entsteht in mir ein Parallel-Universum, in das ich durch eine Tür hindurchschlüpfen kann, und in dem es so viel zu entdecken gibt. Gerade ist es so, dass ich am liebsten nichts anderen tun würde als schreiben.

Einen schönen Tag wünscht Dir

Astrid